Rain is a powerful metaphor for stirred up emotions. In many films a dramatic situation is underlined by rain - coincidence or calculated design?
Regen als Metapher
Il y a longtemps que je t'aime (2008, Philippe Claudel)
Kristin Scott-Thomas als Juliette Fontaine spielt eine Frau, die 15 Jahre im Gefängnis verbrachte für den Mord an ihrem Sohn. Der Zuschauer erfährt den Grund ihrer Verurteilung erst gegen Ende des Films, wo sie ihrer Schwester den wahren Grund ihres Verbrechens gesteht. Als Ärztin wusste sie, dass ihr Sohn an einer unheilbaren Krebserkrankung qualvoll zugrunde gehen wird. Sie wollte diese Qualen sich und dem Sohn ersparen, weswegen sie ihn mit einer Injektion einschläferte.
Philippe Claudel konstruierte seinen Film um Juliette. Sie schweigt. Wir wissen, dass sie ein Geheimis hat und sind neugierig, es zu enthüllen. Diese Neugier trägt die Aufmerksamkeit des Zuschauers durch den ganzen Film.
Im Moment, gegen Ende des Films, wo die beiden Schwestern ihre jahrzehnte lang unterdrückten Gefühle ausdrücken und ihre Selbstkontrolle verlieren, unter Tränen und für den Zuschauer erschütternd, beginnt es draussen zu regnen.
Dies ist ein wiederkehrender Tropus in zahlreichen Filmen: in Momenten hoher emotionaler Intensität regnet es häufig. Regisseure und Sounddesigner schaffen eine metaphorische Analogie zwischen dem Lösen der emtionalen Hemmung und dem Öffnen des Himmels: Regen und fliessendes Wasser as Metapher.
Keywords: rain, metaphor, emotion
Film examples: Jurassic Park (1993, see minutes 53.00-1.07.00); Sliding Doors (1998); Halloween (1978, Chapter 3)
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